„Weih´(die) Nacht“:

– Ein Tag ist verblieben,
um der Heiligkeit der Nacht zu gedenken,
– dem Dunkel, dem Wir Alle
eines Augenblicks entsprungen sind,
– um uns in der Helle dieser Welt wiederzufinden. –

– Gesegnet ist diese Nacht,
– und die Geburt, die aus Ihr resultiert,
– ist nicht alleine die,
von der seit langem erzählt wird…

– Denn angesprochen ist auch eine Ältere,
– die Erste…

– Als das Unaussprechliche das Ergreifbare gebar,
– als das Formlose sich zu´m Stoff verdichtete,
– als das Urbewusste erkannte, dass es wahrnahm…

– Das war „die erste Geburt der ersten heiligen Nacht“,
– der ersten „Weih-Nacht“. –

– Alles danach Geschaffene
erinnerte Sich vor allem an Sich Selbst …

– Darum musste es Form um Form annehmen,
– diesen Zyklus immer wieder zu wiederholen
– auf der Suche nach eben dieser Erinnerung,
– und die Suche sollte solange dauern, dass wir
darüber sterblich wurden…

– Immer wieder betreten wir dieses Licht,
– bis Wir an Ihm sterben,
– kehren dadurch in die Dunkelheit zurück,
um erneut geboren zu werden,
– bis Wir es eines Tages nicht mehr müssen …

– und so weihen Wir die Nacht, – aus altem Wissen. –

– Gesegnetes Lebensbaum,

– Adamon von Eden. –

http://www.youtube.com/watch?v=SDj8ZGBixfE

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