Wenn Wir das Wort „Offenbarung“ oder „Offenbarungen“
aussprechen und in Uns nachklingen lassen, – werden
Erinnerungen an die Summe der Bekanntheiten wach,
mit denen diese Begriffe bereits verbunden waren. –

Manchmal sind diese Erinnerungen so stark und treten so
unmittelbar in den Raum, das der Inhalt der Begriffe nicht
länger zur Debatte steht, – sondern sofort von der Erinnerung
an das verdrängt wird, was durch diese Begriffe an bisherigen
Erfahrungen greifbar gewesen ist. –

Daran erkennen Wir „unsere Abhängigkeit vom Bisherigen“,
– die Jedem / r von Uns innewohnt, – und dieses „Potential
unserer Abhängigkeit von Bisherigem“ = „das, was Wir von
dieser Welt zu fürchten glauben“ + „der Furchtvorstellungen,
die Wir von denen übernehmen, mit denen Wir einer Meinung
sind“. –

Wir „fürchten also gesammelte Erinnerungen“ …

Jede/r von Uns = „ein Sich Selbst bewusstes, feststofflich
verkörpertes Wesen mit geistigem bzw, seelischem Raum-
anschluss“, – oder, – um der Definitionsfülle und ihrer
Auswirkungen Abhilfe zu schaffen:

– Was Wir „als Körper erleben“,
– „wechselwirkt mit dem Stoff“,
– was Wir „als Geist erleben“,
– „wechselwirkt mit dem Geist“…

… – und es ist unser „Erleben dessen, was Wir wahrnehmen“
– worüber jedweder sinnerhellender Austausch Inhalt wirkt,
– und nicht etwa „die Summe der möglichen Definitionen und
ihre Weiterführungen“, – so sehr sie auch ihre – verständliche
– Beliebtheit als „Zerstreuung unseres Erlebens“ beibehält…

– Denn „um Uns auf unser Erleben zentrieren zu können“,
– „zerstreuen Wir Uns zuvor“, – das ist völlig Eins mit
unserem Ein – und – Ausatmen, – wichtig ist nur, das Wir
„beides beibehalten“. –

– Wenn Ich mich, – in einem dafür bereitgestellten Augenblick,
– zentriere und mir meine Ängste vergegenwärtige,
– sind sie um mich herum angesammelt, – „Ich kann mich jeder
Angst zuwenden, – und sie wird präsenter / greifbarer,
– und ebenso kann Ich mich von Ihr abwenden, – und sie wird
schwächer und damit mehr zur Erinnerung“. –

– Umso „präsenter / greifbarer“ eine Angst für mich ist,
– desto stärker verspüre Ich sie, – das bedeutet aber auch,
„desto stärker durchdringe Ich sie“ …

– Ab einer gewissen Durchdringung „verliert jede Angst,
– schlagartig, – ihre Macht über mich“, – und zwar
– „durch das Werkzeug meiner Präsenz“ = „meiner bewussten
Zuwendung zu dem, was Ich fürchte“. –

„Präsenz“ als „bewusste Begegnungsbereitschaft im Raum“,
– funktioniert auf feststofflichen Ebenen ebenso wir auf
feinstofflichen, – nur da Materie träge ist, – überträgt
es sich im Stoffe langsamer, – ist aber obdessen auch
dieserorts leichter zu beobachten, – weil weniger Erinnerung. –

– Meine wiederkehrenden „Anregungen zu persönlicher Definition“
erinnern daran, „das die Wiedergabe einer Erfahrung in
eigenen Begriffen, – das Mass der persönlichen Präsenz
gegenüber der Erfahrung auf den maximalst erreichbaren
Punkt bringt“, – dementsprechend auch die nachfolgende
„Durchdringung der Erfahrung“ + einer ansteigenden „Un-
abhängigkeit von Fremddefinitionen“, – denn:

– „Was Du Selbst interpretiert hast,
– kann Dir keiner mehr vor-denken“, – auch Ich nicht. –

– Wie von Anbeginn gerufen: „Frei sollst Du sein“. –

– AvE. –

 

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